Nachruf Günter Lyhs
Die Erfolgsgeschichte des Turners Günter Lyhs hat viele Kapitel, aber ganz besonders ist immer dieser eine Wettkampf im Oktober des Jahres 1964 geblieben: In der Tokyo Taiikukan, der 10 000 Zuschauer fassenden Halle des Metropolitan Gymnasiums im Westen der japanischen Metropole, gewann die gesamtdeutsche Turnriege mit Turnern aus der Bundesrepublik und der DDR im Mannschaftswettkampf der 18. Olympischen Spiele die Bronzemedaille hinter Japan und der UdSSR. Diese olympische Bronzemedaille hat Günter Lyhs immer gehütet wie einen besonderen Schatz. Auf sie ist er immer ganz besonders stolz gewesen. Der Wettkampf war der unbestrittene Höhepunkt einer an Höhepunkten nicht armen Turnkarriere. Das Silberne Lorbeerblatt, die höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen in Deutschland, wurde Lyhs dafür im Dezember 1964 verliehen.



